|
(RP) 2. Spieltag der Prellball-Verbandsliga des Rheinischen Turnerbundes machte Station in Wegberg. TV Schwanenberg A mit TV Orken an der Spitze, B-Team des TV gleich dahinter. TuS Wegberg ein guter Gastgeber.
Auch wenn die Zahl der Vereine und Mannschaften im bundesweiten Trend rückläufig ist, gehört der Prellballsport immer noch zu den spannenden Rückschlagspielen, die unter der Obhut des Deutschen Turnerbundes und seiner Landesverbände stehen. Zu den Prellball-Hochburgen des Rheinischen Turnerbundes (RTB) gehören aus dem Kreis Heinsberg auch TV Schwanenberg, TuS 1900 Wegberg und TuS Jahn Hilfarth.
Der westlichste Kreis der Bundesrepublik war Ziel für 13 Mannschaften, die in der Wegberger Sporthalle in der Verbandsliga M 1 um Meisterschaftspunkte kämpften. Der Sieger bekommt am 16. Januar in Orken den NRW-Cup, zudem qualifizieren sich vier Teams für die RTB-Meisterschaft.
Auf vier Feldern
Die Spiele liefen parallel auf vier Feldern ab, die der TuS 1900 Wegberg als Gastgeber eingerichtet hatte. TuS-Prellballwart Erich Dinnebier: "Wir haben wieder unser Bestes getan, wie das schon seit Jahren der Fall ist." Das Beste hat auch seine Mannschaft versucht zu geben, obwohl klar war, dass es wegen der großen Altersunterschiede schwer werden würde. Das Abschneiden war dann durchwachsen, denn Gero Roessink, Ralf Viets, Roy Schuldt und Jürgen Leuver erreichten drei Siege (45:40 gegen Linden-Dahlhausen, 48:43 gegen Essen-Altendorf und 42:39 gegen Klafeld-Geiswald, mussten aber auch drei Niederlagen (42:44 gegen Duisburg-Hochfeld, 27:47 gegen TV Schwanenberg A und 35:40 gegen Bonn A) anschreiben lassen.
Mit reiner Weste beendete das A-Team des TV Schwanenberg (Max Ophüls, Carsten Göbels, Jörn und Jens Kamp) den zweiten Spieltag und ist deshalb Co-Tabellenführer: 46:25 gegen Linden-Dahlhausen, 40:39 gegen Bonn A, 38:35 gegen Hilfarth, 41:34 gegen Duisburg-Hochfeld, 47:27 gegen Wegberg und 48:32 gegen Berkenbaum.
Nur gegen Spitzenreiter TV Orken (38:40) verlor TV Schwanenberg C in der Besetzung Martin Kamp, Paul Landmesser und Hans-Dieter Banken, siegte aber gegen Duisburg-Hochfeld 47:37, Essen-Altendorf 45:40, Hilfarth 42:36, Bonn A 44:38 und Bonn B 36:29.
TVS-Prellballtrainer Wilhelm Pinter war natürlich sehr zufrieden, hofft nun darauf, am dritten Spieltag, der am 12. Dezember unter TVS-Regie in der Erka-Halle in Erkelenz ablaufen soll, auch noch die B-Formation einsetzen zu können.
Auch den zweiten Spieltag beendete der TuS Jahn Hilfarth mit 8:4 Punkten. Niederlagen gab es für das Team um Altmeister Friedhelm Krings gegen Schwanenberg A (35:38) und C (36:42), Siege gegen Klafeld-Geiswald (46:36), Bonn A (43:38), Bonn B (35:34) und kampflos (30:15) gegen Schwanenberg B.
Von Hans Groob aus der Rheinischen Post vom 10.11.2009
|